Abradeln im Rahmen des Jubiläums „350 Jahre Friedrich-Wilhelm-Kanal“

27.09.2018
Vorschaubild : Abradeln im Rahmen des Jubiläums „350 Jahre Friedrich-Wilhelm-Kanal“

Ein abschließendes Highlight der Veranstaltungsreihe anlässlich des 350-jährigen Jubiläums des Friedrich-Wilhelm-Kanals war eine Fahrradexkursion mit Revierförster Michael Köckritz, in der er die Teilnehmer am gesamten Friedrich-Wilhelm-Kanal vom Brieskower See bis zum Wergensee in Neubrück führte. Trotz der schlechten Wetterprognose hatten sich gut 30 Teilnehmer eingefunden, die diese Radtour mit den zahlreichen Informationen über den Kanal, seinen Schleusen und Schleusenwärterhäusern, die Herr Köckritz bereits beim Anradeln im Rahmen der Tour de MOZ im April, angekündigt hatte, keinesfalls versäumen wollten. So ließ er auf der Fahrt nach Neubrück auch keine der verbliebenen Schleusen aus, gab viele Details an die Teilnehmer weiter, die er im Laufe der Jahre zusammentragen konnte und die nirgends nachlesbar sind. Er dokumentierte zusätzlich mit Fotos und alten Plänen die ursprünglichen Standorte sowie das damalige Aussehen der Schleusen, Schleusenwärter- und Zollhäuser. Dazu gehörten ebenso Erläuterungen inwieweit das Bett der Schlaube für den Kanalbau genutzt und wo es verlassen worden war. U.a. zeigte er der Gruppe auch das ehemalige Schleusenwärterhaus der Müllroser Schleuse, die den meisten bis dahin unbekannt war. Begeistert folgten die Teilnehmer ihm weiter bis nach Neubrück, wo die Schleuse Neuhaus die Verbindung zum Wergensee und der Drahendorfer Spree bildet. Auf dem Rastplatz in Neubrück wurden die Radler dann schließlich vom einem einsetzenden Dauerregen empfangen. Doch der von Frau Köckritz vorbereitete Imbissstand lockte mit frischen Schmalz-, Leberwurst-, Kräuterbutterbroten sowie vielen weiteren Leckereien und warmen und kalten Getränken zunächst davon ab. Alle genossen die wohlverdiente Pause bei diesem wohlschmeckenden Picknick mit intensiven Gesprächen und waren dankbar, dass sie den informationsträchtigen Teil der Tour regenfrei erlebt hatten. Allerdings entfiel auf Grund des Wetters die von Herrn Köckritz ursprünglich geplante Weiterfahrt entlang des Speisekanals bis zur ehemaligen Buschschleuse, denn alle waren nun froh, den Rückweg antreten zu können. Einen letzten Halt gab es noch zur Besichtigung des Pumpspeicherwerkes in Neuhaus, das mithilfe des im Wergensee gestauten Wassers für die Wasserstandshaltung im Oder-Spree-Kanal sorgt, wie der diensthabende Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes vor Ort berichtete.

Ein besonders herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Herrn Köckritz für die Durchführung dieser geführten Radwanderung, mit der er die Veranstaltungsreihe zum Jubiläum des Friedrich-Wilhelm-Kanals ein weiteres Mal bereichert hat und natürlich auch an Frau Köckritz, die extra nach Neubrück kam, um den Radlern eine Imbissmöglichkeit zu bieten.

 

Allen, die sich inzwischen mit Fotos am Fotowettbewerb beteiligt haben, möchten wir zugleich mitteilen, dass die Prämierung der besten Fotos vom Friedrich-Wilhelm-Kanal auf den 06.11.2018 verschoben wurde.

 

Ihr Team vom FSO e.V.

 

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