Friedrich-Wilhelm-Kanal: Eine Legende mit Zukunft


Den Winter haben wir endlich hinter uns...
Den Winter haben wir endlich hinter uns...

1558 wurde ein Vertrag mit dem Ziel einen Kanal zu bauen geschlossen.

Der Kaiser Ferdinand I. begann mit den Grabungen und so wurde als erster Bauabschnitt der sogenannte Kaisergraben zwischen Neuhaus und Müllrose fertiggestellt.


1564 wurden die Bauarbeiten auf Grund von Geldmangel eingestellt.


Die Schweden errungen 1630 die Macht über Stettin und drohten an, die Oder zu blockieren. Da wurde das Kanalprojekt wieder aktuell.


Unter der Führung des Kurfürst Friedrich Wilhelm begannen 1668 die Bauarbeiten und so konnte der Bauabschnitt des Kanals zwischen Müllrose und Brieskow fertiggestellt werden. Daher wurde der gesamte Kanal nach Friedrich Wilhelm benannt.

 

Der Kanal ist ein historisches Baudenkmal, welches prägend für das Erscheinungsbild und die Entwicklung der anliegenden Gemeinden ist. Der Friedrich – Wilhelm – Kanal war der erste Kanal, der Spree und Oder verband. Dieser Kanal war über 200 Jahre die wichtigste Verbindung zwischen Hamburg, Berlin und Breslau. Leider verlor der Friedrich – Wilhelm – Kanal nach der Eröffnung des Oder – Spree – Kanals im Jahr 1891 seine Bedeutung als Wasserweg. Am Ende des 2. Weltkrieges wurden die Schleusen zerstört und somit war  die Schiffbarkeit des Gewässers nicht mehr gegeben.  In den Nachkriegsjahren und beim Straßenbau 1952/ 53 wurde das Kanalbett an vier Stellen zugeschüttet.

 

Der nördliche Uferbereich wurde 1999 zum sogenannten Treidelpfad ausgebaut. Seither wird er von Spaziergängern, Radfahrern und Skatern gut angenommen. Gleichzeitig wurde ein mit Elektromotor ausgestatteter Treidelkahn auf einem Abschnitt des Kanals in Dienst genommen. Hier können Sie während der Sommersaison entspannt entdecken, wie sich die Natur dieses technische Baudenkmal zurückerobert.

 

Die Region um Brieskow-Finkenheerd ist von mehreren Wasserstraßen geprägt. Zum Einen gibt es den Grenzfluss die Oder und den Oder-Spree-Kanal sowie die Katja und den Helene-See. Zum Anderen den Friedrich-Wilhelm-Kanal mit der teils parallel verlaufenden Schlaube, die beide in den Brieskower See münden.

 

 

Der Friedrich-Wilhelm-Kanal besitzt auch eine große Vergangenheit als Wettkampf- und Trainingsstätte, auf der sogar internationale Regatten stattfanden. Auf dem Brieskower See, dem Verbindungsgewässer zur Oder wurden zum Beispiel Wettkämpfe zu den Olympischen Spiele von 1936 ausgetragen. Stumme Zeitzeugen sind noch Reste der Tribünen am Steilhang, der Zielrichterturm und das Bootshaus, welches vom ortsansässigen Fischer heute noch für Veranstaltungen genutzt wird. Diese Stätten können Sie bei einer Rudertour oder Floßfahrt mit der "Blauen Anne" entdecken.

Jetzt kommen die Vögel aus dem warmen Süden wieder in unsere Gewässer...
Jetzt kommen die Vögel aus dem warmen Süden wieder in unsere Gewässer...


Aktuelle Meldungen

Bürokraft gesucht!

(12.09.2019)

Der Förderverein Schlaubemündung-Odertal e.V. sucht zum 01.11.2019 eine Bürokraft in Teilzeit oder auf Minijob-Basis.

Rad- und Wanderkarte der Region Schlaube-Oderland in ihrer Erstauflage

(23.04.2019)

Bereits zur Tour de MOZ hatten wir die von uns erarbeitete Rad- und Wanderkarte für die Tourismusregion Schlaube-Oderland in ihrer Erstauflage im Angebot. Sie gibt eine Übersicht über die Highlights unserer Region. Gekennzeichnet sind die wichtigsten Radwanderstrecken sowie unsere beiden Entdeckertouren ("Bonsai-Oder-Honig-Route" und die Wandertour "Auf den Pfaden der Treidler"). Hinweise zu Gastronomie und Unterkünften sind natürlich ebenfalls enthalten.

Die Karte können Sie zu den bekannten Öffnungszeiten für nur 3,00 Euro im Büro des FSO e.V. (Touristinfo) erwerben.

Foto zu Meldung: Rad- und Wanderkarte der Region Schlaube-Oderland in ihrer Erstauflage

Als Engel radelten, lachte der Himmel Tränen …

(16.04.2019)

Es waren Tränen, die über Stunden hinweg nicht versiegten. Doch trotz des verregneten Vormittags scheuten ca. 70 Radfahrer nicht den Start in die Tour de MOZ –Saison 2019, wozu wir am 14. April mit unserer regional-historischen Entdeckungsreise im und um das Amt Brieskow-Finkenheerd eingeladen hatten. Wie auch schon in den vergangenen Jahren haben wir ein sportlich-informatives Event geplant. Angeführt wurde die Gruppe in diesem Jahr von der Mitarbeiterin Christiane Förster in Begleitung des regionalen Revierförsters Michael Köckritz. Das Schlusslicht bildete Vorstandsmitglied Dennis Schulze mit seiner Frau. Auch die Vertreter der Märkischen Oderzeitung Frau und Herr Boldt sowie Frau Acker ließen es sich nicht nehmen mit uns gemeinsam der recht spät erscheinenden Sonne entgegen zu radeln.

Die erste Station war der Lossower Burgwall, Grabungsstätte und Kultplatz während der Eisenzeit. Dies wurde durch die Ausgrabung von Opferschächten bekannt. Die urgeschichtliche Burg barg viele Geheimnisse, die Stück für Stück zutage befördert werden konnten. Vorstandsmitglied Wilfried Redlich hat hierüber umfangreiche Informationen zusammengetragen, die durch Michael Köckritz noch ergänzt werden konnten. Die Fahrt führte weiter zum ehemaligen Tagebau „Helene“, unsere heutige „Kleine Ostsee“, die nicht nur durch das Helene-Beach-Festival über die Landesgrenzen hinaus Bekanntheit erwarb. Wenn jemand über die Bergbauschächte und Tagebaue unserer Region Bescheid weiß, dann ist es unser Revierförster Michael Köckritz. Es war wie immer spannend ihm zuzuhören. Dabei ging es bei weitem nicht nur um die Länge, Breite und Tiefe des Sees, der mit dem ehemaligen Nachbartagebau Katja durch den Kongo, eine Art Kanal, ursprünglich auch Durchstich genannt, verbunden wurde.

Aufgrund der Initiative von Herrn Köckritz konnten wir vom Osteingang bis zum Ausgang am FKK direkt am See entlangradeln und dabei auch einen Blick auf die Abraumhalde der „Katja“ werfen. Hätte sich dabei die Sonne im See gespiegelt – es wäre ein Naturgenuss pur geworden, auch entlang des  Friedrich-Wilhelm-Kanals, wo die Knospen an Sträuchern und Bäumen bereits sprießen und die ersten Blätter sich entwickeln. Durch den anhaltenden Regen verzichteten wir hier jedoch auf einen weiteren Fotostopp, um schnellstmöglich die trockenen Räume der Gaststätte „Preussenstuben“ zu erreichen, wo wir vom Großen Kurfürsten und seiner Preußin, alias Dieter Drese und Martina Gerstenberg erwartet wurden, die uns später noch einen kurzen Einblick in das preußische Leben gab. Gern wurde das Angebot wärmender Speisen und Getränke von den durchnässten Radlern genutzt, die allen hervorragend mundeten. Eigens für unsere Radfahrer hatte auch Frau Bley die Türen der Heimatstube geöffnet und gab so einen Einblick in das frühere Leben der Lindower.  Eigentlich sollte auch der Blick in die neogotische Kirche in Groß Lindow ermöglicht werden … Vielleicht klappt das beim nächsten Mal!

Etwas Gutes schien die Mittagspause nach einer regenreichen ersten Halbzeit zu haben. Nachdem alle Teller leer gegessen waren, klarte der Himmel auf und eine weitere Fahrt im Trockenen war nun endlich gesichert. So strampelten wir bei etwas Gegenwind, der unsere Kleidung endlich trocknete, durch die Ziltendorfer Niederung.  Einen zusätzlichen Halt legten wir auf Anregung von Michael Köckritz in der Nähe des Gedenksteines zum Hochwasser 1997 in der Thälmannsiedlung ein.

Sehr interessant wurde noch einmal unser kurzer Aufenthalt an der vorletzten Station, der Schäferei Pröll. Begrüßt wurden wir von den Kindern der Familie Pröll, die uns zur Scheune führten, in der sich die jüngsten Lämmer mit ihren Mutterschafen befanden. Die ältere Tochter Katrin Pröll gab einen sehr unterhaltsamen Einblick in das Leben der Schafe und der Schäferfamilie. Sie konnte alle anschließenden Fragen der Tourteilnehmer bestens beantworten und war eine hervorragende Vertretung für ihre Mutter. Begeistert von den Lämmchen und den Informationen über die Schäferei kehrten wir entlang der Oder zurück nach Brieskow-Finkenheerd zum Standort des Büros vom Förderverein Schlaubemündung-Odertal, wo unser Geschäftsführer Lukasz Kaczmarek, die Mitarbeiterin Inka Stegemann-Ruschel und unsere fleißige Helferin Marina Isenmann in der Halle inzwischen eine Kaffeestube eingerichtet hatten. Rebecca Labus, die bereits als Ersthelferin die medizinische Notfallversorgung absicherte, griff den Dreien sogleich hilfreich unter die Arme, wodurch alle in kürzester Zeit mit Kaffee oder Tee und selbstgebackenem Kuchen versorgt werden konnten. So ließen wir die erste Tour de MOZ des Jahres 2019 ganz gemütlich gemeinsam ausklingen und führten dabei die Verlosung der Preise durch, die von den Vertretern der Märkischen Oderzeitung und dem Förderverein Schlaubemündung-Odertal gesponsert wurden. Einen Durchhalteorden gab es schließlich in Form einer Teilnahmeurkunde für alle, die die gesamte Strecke durchgehalten hatten. Reges Interesse fanden auch die Flyer, Karten und das Infomaterial unserer Region, schließlich steht die Ausflugssaison gerade erst vor der Tür.

Wir danken allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, recht herzlich. Natürlich auch ganz besonders den zahlreichen Radlern, die sich nicht vom Wetter abschrecken ließen und gemeinsam mit uns bis zum Ende durchgehalten haben.

Wenn Sie im nächsten Jahr wieder mit dem FSO e.V. unterwegs sind, freuen wir uns sehr, auch wenn Sie auf das bewährte Team aus dem Geschäftsführer Lukasz Kaczmarek und der Mitarbeiterin Christiane Förster in Zukunft verzichten müssen. Es war das letzte Event, das wir in perfekter Zusammenarbeit für den FSO e.V. vorbereitet und durchgeführt haben. Wir wollen diese Gelegenheit nutzen, um uns gemeinsam von Ihnen zu verabschieden und uns ganz herzlich für Ihre treue Teilnahme an unseren Events zu bedanken. Wir danken darüber hinaus allen, die zum Erfolg der verschiedenen Veranstaltungen beigetragen, und uns auf die unterschiedlichste Weise unterstützt haben. Mit vielen von Ihnen hat die Zusammenarbeit sehr viel Spaß gemacht und wir werden uns gerne daran erinnern.

Ihr Team vom Förderverein Schlaubemündung-Odertal e.V.

Foto zu Meldung: Als Engel radelten, lachte der Himmel Tränen …

Kalender 2019 mit Motiven des Friedrich-Wilhelm-Kanals

(19.11.2018)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 350-jährigen Jubiläum des Friedrich-Wilhelm-Kanals fand auch ein Fotowettbewerb statt, im Rahmen dessen ein Kalender mit sehr interessanten Motiven erstellt wurde.
Dieser ist bei uns im Büro als auch in der Gaststätte „Die Preussenstuben“ in Groß Lindow ab sofort für den Preis von 5 Euro erwerbbar.
Greifen Sie zu, so lange der Vorrat reicht!

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350 Jahre Friedrich-Wilhelm-Kanal – ein Jubiläumsjahr fand seinen Abschluss

(07.11.2018)

Er gehört unmittelbar zur Geschichte unserer Region, hat als eine der bedeutendsten Handelsstraßen ihre Entwicklung vorangetrieben, war Ursache der Industrialisierung und den Zuzug vieler Menschen. Inzwischen hat der Kanal keine wirtschaftliche, dafür aber touristische Bedeutung. Eingebettet in eine idyllische Naturlandschaft bietet er Entspannung und Erholung für Spaziergänger, Radfahrer oder auf dem Wasserweg bei einer Fahrt mit dem Treidelkahn. Auf Teilabschnitten ist er auch individuell mit Booten befahrbar. Deshalb sollte der Friedrich-Wilhelm-Kanal zu seinem 350. Geburtstag wieder in den Mittelpunkt der Ereignisse rücken. Mit einer abwechslungsreichen Veranstaltungsreihe wollten wir darauf aufmerksam machen, dass er unsere Region bis heute aufwertet.

 

Bereits im April bei der Tour de MOZ, unserer Anradeltour, verfolgten wir auf dem Drahtesel die Spuren seiner 350-jährigen Geschichte und erhielten von Herrn Köckritz, der uns auf dieser Tour begleitete, eine erste kurze Einführung während unseres Stopps am Kanaldenkmal. Bereits hier versprach er die Vertiefung seiner Ausführungen bei einer Abradeltour.

 

Die eigentliche Eröffnung der Veranstaltungsreihe fand jedoch Anfang Juni an und auf dem Brieskower See zusammen mit dem Fischerei- und Hoftag zur Brandenburger Landpartie statt, der von uns u.a. in informativer und sportlicher Hinsicht durch Bereitstellung von Paddelbooten, ein 350 m-Zeitfahren und ein Wissensquiz über den Friedrich-Wilhelm-Kanal inkl. Siegerehrung ergänzt wurde. Darüber hinaus hatten wir die Vertreter der Wasserschutzpolizei mit ihrem Rettungsboot eingeladen, die interessierten Besuchern gern die Funktionsweise des Bootes erläuterten.

 

Die Fortsetzung bildeten im Juni und Juli zwei Vorträge zu unseren regionalen Wasserstraßen, dem Friedrich-Wilhelm-Kanal und Oder-Spree-Kanal, der die Rolle der Handelsstraße nach über 200 Jahren vom Friedrich-Wilhelm-Kanal übernommen hat. Wir haben uns sehr gefreut, dass uns erneut unser Revierförster Michael Köckritz und auch Gordon Starcken vom Wasser- und Schifffahrtsamt in Fürstenwalde mit ihrem umfangreichen Fachwissen zur Verfügung standen, aber natürlich auch darüber, dass beide Angebote so gut angenommen wurden.

 

Ein unvergessliches Highlight war die historische Festveranstaltung „350 Jahre Friedrich-Wilhelm-Kanal“ im August. Wieder stand uns Herr Köckritz zur Seite und bot bereits vor der Festeröffnung eine geführte Wanderung entlang des Friedrich-Wilhelm-Kanals vom Köhler- zum Festplatz an, wo er mit den begeisterten Teilnehmern pünktlich eintraf. Das Festgelände am Kreisel war nicht nur zur Ankunft des Großen Kurfürsten und seiner Gattin gut besucht. Historische Musik und Vereine und auch typische kulinarische Angebote dieser Zeit versetzten die zahlreichen Besucher in die Zeit der Eröffnung des Kanals. Ob Schautreideln, Kanonenschüsse oder Paddelbootregatta, das Auftauchen von Neptun, eine Fahrt mit dem Treidelkahn, der Falkner, die Teilnahme am Wissensquiz, Bastelangebote mit Naturmaterialien, eine Ausstellung mit Gegenständen der damaligen Zeit und Informationstafeln über den Friedrich-Wilhelm-Kanal … - Die Angebote waren fast so vielfältig wie das Alter, das der Friedrich-Wilhelm-Kanal erreicht hat.

 

Auf die Festveranstaltung folgte im September wieder ein sportlich-informatives Event – eine Radwanderung mit Herrn Köckritz, gleichzeitig die Abradeltour bzgl. des Jubiläumsjahres. Sie führte von der Brieskower Schleuse bis zur Schleuse Neuhaus in Neubrück. Auf die geplante Weiterfahrt zur Buschschleuse wurde aufgrund des Regens verzichtet. Diese Radtour war genau genommen eine Schleusentour und zugleich ein lebendiger Ausflug durch die Kanalgeschichte entlang einer fast unberührten Natur, der alle Teilnehmer beeindruckte.

 

Geschichte ist natürlich auch untrennbar mit Geschichten verknüpft, die aus alten Schriftstücken, Chroniken und Überlieferungen aus den vergangenen Jahrhunderten hervorgingen. Diese Verbindung stellte die Regionalhistorikerin Hannelore Skirde in einem abschließenden Vortrag am 6. November im Restaurant „Die Preussenstuben“ her. Mit

der Prämierung der Teilnehmer des Fotowettbewerbs, einer Präsentation von Fotos der bisherigen Veranstaltungen sowie des Kalenders und vielen detaillierten Informationen über die Schlaube, den Friedrich-Wilhelm- und Oder-Spree-Kanal fand die Veranstaltungsreihe „350 Jahre Friedrich-Wilhelm-Kanal“ mit ihren Ausflügen in die vergangenen Jahrhunderte an diesem Tag ihren Abschluss. Und es startete natürlich der Verkauf des Kalenders mit ausgewählten Motiven aus dem Fotowettbewerb. Ab sofort ist dieser in den „Preussenstuben“ in Groß Lindow, dem FSO-Büro in Brieskow-Finkenheerd, Lindenstraße 59 und weiteren ausgewählten Einrichtungen erwerbbar.

Was bleibt sind hoffentlich die Erinnerungen an ein Stück Heimatgeschichte. Daran ist ganz maßgeblich Herr Köckritz beteiligt, dem wir an diesem Abend für seine großartige Unterstützung mit einem Präsent dankten. Auch allen anderen, die auf unterschiedlichste Art und Weise zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben, übermitteln wir hiermit nochmal unser herzliches Dankeschön. Aber auch all jenen, die die Veranstaltungen so gut angenommen haben, danken wir von Herzen.

 

Ihr Team des FSO e.V.

Foto zu Meldung: 350 Jahre Friedrich-Wilhelm-Kanal –  ein Jubiläumsjahr fand seinen Abschluss

Einladung zur letzten Veranstaltung anlässlich des Jubiläums "350 Jahre Friedrich-Wilhelm-Kanal"

(25.10.2018)

Anlässlich des 350-jährigen Jubiläums des Friedrich-Wilhelm-Kanals haben wir einen letzten Vortrag für Sie organisiert. Lassen Sie sich überraschen von Hannelore Skirdes Vortrag "Geschichte und Geschichten über den Friedrich-Wilhelm-Kanal, den Oder-Spree-Kanal und die Schlaube", der zugleich die Einstimmung auf die Präsentation der eingesandten Fotos anlässlich des im Rahmen des Jubiläumsjahres durchgeführten Fotowettbewerbs sowie die Prämierung der Wettbewerbsteilnehmer sein soll. Diese Abschlussveranstaltung zum 350-jährigen Kanaljubiläum findet

am 06.11.2018 ab 18.30 Uhr

statt.

Dazu laden wir Sie recht herzlich in das Restaurant "Die Preussenstuben" in die Ernst-Thälmann-Straße 4 nach Groß Lindow ein!

 

 

Foto zu Meldung: Einladung zur letzten Veranstaltung anlässlich des Jubiläums "350 Jahre Friedrich-Wilhelm-Kanal"

Abradeln im Rahmen des Jubiläums „350 Jahre Friedrich-Wilhelm-Kanal“

(27.09.2018)

Ein abschließendes Highlight der Veranstaltungsreihe anlässlich des 350-jährigen Jubiläums des Friedrich-Wilhelm-Kanals war eine Fahrradexkursion mit Revierförster Michael Köckritz, in der er die Teilnehmer am gesamten Friedrich-Wilhelm-Kanal vom Brieskower See bis zum Wergensee in Neubrück führte. Trotz der schlechten Wetterprognose hatten sich gut 30 Teilnehmer eingefunden, die diese Radtour mit den zahlreichen Informationen über den Kanal, seinen Schleusen und Schleusenwärterhäusern, die Herr Köckritz bereits beim Anradeln im Rahmen der Tour de MOZ im April, angekündigt hatte, keinesfalls versäumen wollten. So ließ er auf der Fahrt nach Neubrück auch keine der verbliebenen Schleusen aus, gab viele Details an die Teilnehmer weiter, die er im Laufe der Jahre zusammentragen konnte und die nirgends nachlesbar sind. Er dokumentierte zusätzlich mit Fotos und alten Plänen die ursprünglichen Standorte sowie das damalige Aussehen der Schleusen, Schleusenwärter- und Zollhäuser. Dazu gehörten ebenso Erläuterungen inwieweit das Bett der Schlaube für den Kanalbau genutzt und wo es verlassen worden war. U.a. zeigte er der Gruppe auch das ehemalige Schleusenwärterhaus der Müllroser Schleuse, die den meisten bis dahin unbekannt war. Begeistert folgten die Teilnehmer ihm weiter bis nach Neubrück, wo die Schleuse Neuhaus die Verbindung zum Wergensee und der Drahendorfer Spree bildet. Auf dem Rastplatz in Neubrück wurden die Radler dann schließlich vom einem einsetzenden Dauerregen empfangen. Doch der von Frau Köckritz vorbereitete Imbissstand lockte mit frischen Schmalz-, Leberwurst-, Kräuterbutterbroten sowie vielen weiteren Leckereien und warmen und kalten Getränken zunächst davon ab. Alle genossen die wohlverdiente Pause bei diesem wohlschmeckenden Picknick mit intensiven Gesprächen und waren dankbar, dass sie den informationsträchtigen Teil der Tour regenfrei erlebt hatten. Allerdings entfiel auf Grund des Wetters die von Herrn Köckritz ursprünglich geplante Weiterfahrt entlang des Speisekanals bis zur ehemaligen Buschschleuse, denn alle waren nun froh, den Rückweg antreten zu können. Einen letzten Halt gab es noch zur Besichtigung des Pumpspeicherwerkes in Neuhaus, das mithilfe des im Wergensee gestauten Wassers für die Wasserstandshaltung im Oder-Spree-Kanal sorgt, wie der diensthabende Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes vor Ort berichtete.

Ein besonders herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Herrn Köckritz für die Durchführung dieser geführten Radwanderung, mit der er die Veranstaltungsreihe zum Jubiläum des Friedrich-Wilhelm-Kanals ein weiteres Mal bereichert hat und natürlich auch an Frau Köckritz, die extra nach Neubrück kam, um den Radlern eine Imbissmöglichkeit zu bieten.

 

Allen, die sich inzwischen mit Fotos am Fotowettbewerb beteiligt haben, möchten wir zugleich mitteilen, dass die Prämierung der besten Fotos vom Friedrich-Wilhelm-Kanal auf den 06.11.2018 verschoben wurde.

 

Ihr Team vom FSO e.V.

Foto zu Meldung: Abradeln im Rahmen des Jubiläums „350 Jahre Friedrich-Wilhelm-Kanal“