Amt Brieskow-Finkenheerd
 
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Informationen aufgrund der Coronakrise

14.03.2020

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger
des Amtes Brieskow-Finkenheerd,

in den letzten Tagen nahm die Verunsicherung im Zusammenhang mit dem so genannten Coronavirus rapide zu. Kaum noch ein Bereich des öffentlichen und privaten Lebens, welcher nicht – tatsächlich oder gefühlt – betroffen ist.

Mit der gestrigen Pressemitteilung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Woidke, gab es einige weitreichende Festlegungen, die auch ganz massive Auswirkungen auf das kommunale Dasein sowie die privaten Planungen haben werden. Einige der Ankündigungen ließen jedoch Fragen offen, die die Menschen weiterhin verunsichern dürften. Mit dieser sowie den darauf folgenden Informationen möchte ich zumindest versuchen diese Unsicherheit ein wenig zu nehmen.

Schulen und Kindertagesstätten

Die Grundschulen „Lindenbäumchen“ und „Ziltendorfer Niederung“ befinden sich bekanntlich in Trägerschaft des Amtes; die Kitas „Brieskower Knirpse“, „Spatzennest“ und „Mühlenknirpse“ in Trägerschaft der jeweiligen Gemeinde; die Kita „Lindenspatzen“ in Trägerschaft der PeWoBe. Aufgrund der Festlegungen der Landesregierung ist hier in den nächsten Tagen mit einem massiven Zurückfahren des Betriebes der o.g. Einrichtungen zu rechnen.

Jeder, dem es irgendwie möglich ist, sollte versuchen die Betreuung seiner Kinder anderweitig abzusichern. Genaueres erfahren Sie, dies richtet sich insbesondere an die Eltern, in einer morgen im Tagesverlauf erscheinenden weiteren Mitteilung des Amtes. Grund hierfür ist eine für morgen anberaumte Beratung mit den Bürgermeistern der amtsangehörigen Gemeinden, den Leiterinnen der Kitas und der Schulen sowie Mitarbeitern des Amtes, in welcher konkrete Abläufe und Kommunikationswege besprochen und festgelegt werden sollen.

Beachten Sie bitte auch die Informationen des Landes für die weiterführenden Schulen (Oberschulen, Gymnasien, Oberstufenzentren usw.).

Rathaus (Meldestelle, Steuerverwaltung, Ordnungsamt usw.)

Auch wenn meine Mitarbeiter weiterhin ihren Dienst verrichten werden, so ist doch absehbar, dass es zu massiven Einschränkungen in den Sprechstunden kommen wird. D.h. konkret werden die regulären Sprechzeiten vorläufig ausgesetzt. In äußerst dringenden Angelegenheiten nehmen Sie bitte telefonisch oder per E-Mail Kontakt zu den Mitarbeitern auf. Eventuell lässt sich Ihr Anliegen auch ohne persönliches Vorsprechen klären.

Sonstige gemeindliche Einrichtungen (z.B. Bürgerhäuser, Sportstätten, u.ä.)

Grundsätzlich obliegt es Veranstaltern selbst, das Risiko der Verbreitung des Virus durch die eigene Veranstaltung abzuschätzen. Auch wenn die in dieser Gegend stattfindenden Veranstaltungen weit unter 1000 Teilnehmern haben dürften und in der Regel auch unter 100, so appelliere ich doch an jeden, die sozialen Kontakte auf das Notwendigste zu beschränken. Bislang ist ein sehr umsichtiges Verhalten zu verzeichnen; etliche Veranstaltungen wurden bereits abgesagt; dafür danke ich den Verantwortlichen.

In Kürze ist jedoch auch damit zu rechnen, dass die o.g. gemeindlichen Stätten der Begegnung bis auf Weiteres nicht mehr zugänglich sein werden.

In jedem Falle sollte in den nächsten Wochen von jedem versucht werden, größere Zusammenkünfte, die eine Ausbreitung des Virus begünstigen zu vermeiden. Auch ist von jedem auf hygienische Vorkehrungen ein besonderer Fokus zu richten.

Achten Sie bitte auch künftig auf die offiziellen Informationen des Landes Brandenburg. Seien Sie bitte auch bei der Weitergabe von Informationen behutsam kritisch gegenüber der Quelle. Falschinformationen oder auch unvollständige Angaben sorgen nicht nur für Verwirrung und weitere Verunsicherung sondern können u.U. auch Schäden verursachen.

 

Nächste Information voraussichtlich 15. März 2020 gegen 14 Uhr.

 

Danny Busse
-Amtsdirektor-