Amt Brieskow-Finkenheerd
 
Link verschicken   Drucken
 

Gemeinde Wiesenau

Vorschaubild

Die Gemeinde Wiesenau besteht aus dem Hauptdorf, einem Rundlinggsdorf, das 1368 seine Erwähnung als Krebisguche (später bis 1919 Krebsjauche) fand, und dem Ortsteil Kunitz-Loose, gelegen in den Oderauen und bis 1945 zum Dorf Kunitz (heute polnisch Kunice) zugehörig.

 

Heute wird der Ort wegen seiner nahen Lage zu den Städten Eisenhüttenstadt und Frankfurt Oder), als Wohnstandort, gut nachgefragt. Zur Wohnqualität tragen sowohl die umfassend ausgestattete Kita, als auch eine vielfältige Vereinslandschaft bei, die von der Kinder- und Jugendarbeit, z.B. durch den Theater-Zirkus Fantadu e.V., über einen regen und engagierten Sportverein, bis zu einer aktiven AWO-Gruppe reicht. Das Bürgerhaus "Alte Schule", in dem sich auch die Heimatstube des Ortes befindet, bietet vor allem den im Kulturbereich tätigen Vereinen großzügige Möglichkeiten zur Nutzung. 

 

Die Evangelische Kirche im Zentrum des Ortes wurde nach dem II. Weltkrieg wiedererbaut und ist heute Bestandteil des Pfarrsprengels Brieskow-Finkenheerd - Ziltendorf. Auf dem Kirchhof befindet sich ein Gedenkstein, der an das Oderhochwasser 1997 erinnert und eine Anlage, die den Opfern der beiden Weltkriege und den Opfern von Kriegsfolgen, Willkür und Gewalt gewidmet ist. Die Kirchengemeinde bewirtschaftet den örtlichen Friedhof.

 

Die Gemarkung Wiesenau wird überwiegend durch die Landwirtschaft geprägt. Die Bauerngesellschaft betreibt zwei Biogasanlagen und eine größere Solarstromanlage. Im Ort sind eine Bäckerei, eine Fleischerei, eine Gärtnerei, ein Lebensmittelhandel und ein Getränkehandel ansässig. Ein Hotel und zwei Gasthöfe mit Pensionen, sowie zwei weitere Gaststätten, ein Kosmetik- bzw. Frisiersalons runden das Versorgungs- und Dienstleistungsangebot ab. Neben einer Steuerberatungsgesellschaft sind auch eine Allgemeinmedizinerin und ein Zahnarzt hier niedergelassen.

 

Wappen
Das Wappen der Gemeinde zeigt in Gold eine gestürzte grüne Spitze, darin ein goldener Krebs, begleitet von zwei schwarzen Sensenklingen.


Aktuelle Meldungen

"Hoher Besuch" bei Fantadu

(03.06.2019)

Bildungsstaatssekretär Drescher verneigt sich

Autorin: Annette Rothe

Wiesenau – Am Jahrestag der Erstbesteigung des Mount Everest, dem 29.5.2019, war es endlich soweit: nach fast 27 Jahren besuchte das Ministerium für Jugend, Bildung und Sport in Person des Staatssekretärs, Dr. Thomas Drescher, die Ministeriumsinitiative 'Circus macht Schule' – seit vielen Jahren als Kinder- und Jugendcircus FANTADU e.V. ein fester Bestandteil in der ostbrandenburgischen Kulturszene.

Um 14:15 Uhr rollte der Staatsekretär in seinem Dienstwagen begleitet von einer Referentin und einer Praktikantin auf den Parkplatz vor der ehemaligen Schule in Wiesenau. Dort erwarteten ihn bereits rund 10 Offizielle. Unter ihnen der Schulamtsleiter Dr. Olaf Steinke, die Direktorinnen der Grundschulen Ziltendorf und Groß Lindow Cordelia Becker und Silvane Burkert sowie dem Amtsdirektor Danny Busse und Vertreter*innen der Gemeinde Wiesenau – aber vor allem ein Teil der über 240 FANTADUsies, allen voran 'Circusvater' Göran Wegener. Vor der Manege nahmen die Clowns alle fröhlich in Empfang und geleiteten sie in die Trainingsstätte. In der Aula durften die Amtsträger in einer mittig aufgebauten Manege Platz nehmen. Und die Vorstellung begann.

Der Circusdirektor Timo begrüßte auf Stelzen und lud die in der Manege Sitzenden zu weiteren vielfältigen Perspektivwechseln ein. 45 Minuten durften sie dem Alltag entfliehen.

Begleitet vom FANTADU-Song erklommen Akrobaten Leitern, umringten kleine Tuchjongleure und Einradakrobaten den Staatssekretär mit seinen Begleitern. So durften diese kurz im Mittelpunkt stehen um gleich wieder von den eleganten Hula-Hooperinnen am Boden und sodann auf von der Auladecke hängenden Luftringen in den Bann gezogen zu werden.

Dazwischen beschrieb Göran Wegener, geschickt eingebaut um zwei Bühnenumbauten zu überbrücken, von den Anfängen und der Entwicklung des jetzigen Kinder- und Jugendcircus FANTADU in den geschichtsträchtigen Räumlichkeiten in der Aula Wiesenau. Damals zunächst noch als ein Schulcircus unter vielen, nämlich achtzehn. Ja, und heute als ein überregional bekanntes Juwel in der ostbrandenburgischen Provinz.

Weiter erlebten die gefesselten Offiziellen den Ohrwurm 'Rolltreppenmax' verkugelt, identische Kopien beim Diabolospiel und am Doppeltrapez sowie akrobatische Quantenphysik.

Vor dem zauberhaften ver'diaboloten Vermählungstanz skizzierte der Pädagoge Wegener seinem Berufskollegen Drescher den über den schulischen Rahmen hinausgehenden FANTADU-Mehrwert an Zuverlässigkeit, Vertrauen und Gemeinschaft. Unter der stets feinfühligen und gelassenen Regie der 'Circusmutter' Jeannette Wegener füllte sodann der Finalsong aller anwesenden ca. 100 kleinen und großen FANTADUsis den Raum.

Nach dem verklingenden letzten Ton springt der Staatssekretär begeistert auf und schließt sich dem entzückten Applaus an. Sichtlich nach Worten suchend sagt er direkt an die Kinder gewandt „Dankeschön! Ich bin total begeistert. Ihr gehört auf die Bühne. Und das Kleistforum ist das Mindeste.“

Im anschließenden Gespräch resümiert er „so etwas habe ich noch nie gesehen. Diese Begeisterung und das Lächeln in den Gesichtern aller Kinder“. Zu guter Letzt, vor seinem Aufbruch zum nächsten Termin merkt Dr. Drescher noch an: „ich verneige mich vor diesem Mut, dieser Professionalität und der Gemeinschaftsleistung - und als Elternteil - auch vor der Elternleistung“ und verschwindet hinterm Vorhang.

Bei Kaffee und Kuchen, natürlich, wie soll es anders sein, in liebevoller Zirkuszeltgestalt, äußern sich der Schulamtsleiter und die Schulleiterinnen ähnlich. Angefangen beim Gesamtbild, der Professionalität bis hin, ja, bis hin zum glückseeligen Lächeln in den einzelnen Kinder- und Erwachsenengesichtern ... nicht umsonst das Symbol des FANTADU.

 

 

 

[Foto Fantadu]

[Foto Fantadu]

Foto zu Meldung: "Hoher Besuch" bei Fantadu

Sanierung der Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik in der Gemeinde Wiesenau Förderkennzeichen 03K04584

(25.09.2018)

Die Gemeinde Wiesenau hat im Haushaltsjahr 2017 die Straßenbeleuchtung entlang der L373 erneuert. Dieses Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Partner bei der Fördermittelakquise war der Projektträger Jülich. (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen)

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Mit der Umsetzung dieser Maßnahme wird eine durchschnittliche Energieeinsparung von 91 % und eine CO2- Einsparung über die Gesamtlebensdauer der Leuchtmittel von 382 Tonnen erzielt. Die Gesamtkosten des Projekts betragen 43.671,81 € wovon 8.009,00 € gefördert werden.

[Download]

Foto zu Meldung: Sanierung der Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik in der Gemeinde Wiesenau Förderkennzeichen 03K04584